Zwei Info-Veranstaltungen

Am 07. Oktober 2009 war das Thema Hypophosphatasie gleich bei zwei Veranstaltungen präsent. Zum einen in Würzburg im Rahmen des MCW-Patiententags, und zudem bei einem kleinen Fach-Symposium in Berlin.

Durch eine Fügung des Zufalls fanden beide Veranstaltungen beinahe zeitgleich statt, so dass wir uns entsprechend aufteilen mussten. Frau Dr. Beck und Prof. Beer fuhren aus Würzburg nach Berlin und wurden dort von Dr. Girschick und Dr. Schwabe verstärkt. Als Chefarzt der Kinderklinik im Friedrichshain hatte unser zweiter Vorsitzender Dr. Girschick ein kleines Symposium zum Thema Skeletterkrankungen im Kindes- und Jugendalter anberaumt. Eingeladen waren ausschließlich ÄrztInnen und weitere Fachkreise. In einem Vortrag ging es ausschließlich um die HPP, aber auch einige andere Beiträge streiften das Thema. Für das erste Symposium dieser Art war die Teilnehmerzahl schon ganz ordentlich, für die Zukunft sind weitere Veranstaltungen geplant.

In Würzburg organisierte das Team des König-Ludwig-Hauses (Orthopädische Klinik der Uni Würzburg) im Namen des Muskuloskelettalen Centrums Würzburg (MCW) einen Patiententag zum Thema Knochenschwund und Frakturvermeidung im Audimax der Würzburger Universität. Im Hörsaal selbst gab es mehrere Vorträge, unter anderem von „unseren“ Experten Prof. Jakob und Prof. Schneider. Im Lichthof der Universität waren zahlreiche Infostände aufgebaut, unter anderem auch von mehreren Selbsthilfeorganisationen. Insgesamt waren etwa 400 Interessierte der Einladung gefolgt, so dass sich vor den Vorträgen und in der Kaffeepause ein recht großer Andrang an den Ständen ergab. Der HPP-Stand wirkte ein wenig improvisiert, da ein bestelltes Tischtuch nicht rechtzeitig angekommen war. Trotzdem konnte auch bei dieser Veranstaltung wieder eine stattliche Anzahl an Broschüren (und Gummibärchen) unters Volk gebracht werden. Auch ergaben sich einige Gespräche mit interessierten Laien und Gesundheitsprofis. Unter anderem ergab sich die Gelegenheit, Prof. Rudert, den Direktor des König-Ludwig-Hauses kennen zu lernen, mit dem vereinbart wurde, weiter in Kontakt zu bleiben.