Medikamenten-Studie I

Es ist soweit. Die erste deutsche Medikamenten-Studie für Patienten mit Hypophosphatasie steht in den Startlöchern.

Wie bereits vereinsintern berichtet, entwickelt ein größeres Pharma-Unternehmen gerade ein neues Osteoporose-Mittel, das mittels eines neuen Antikörpers die Knochen-Neubildung anregen soll. Dieses Präparat wird nun in einer Pilot-Studie an Patienten mit Hypophosphatasie getestet. Diese klinische Testreihe wird unter der Leitung von Prof. Franz Jakob an der Orthopädischen Klinik der Uni Würzburg durchgeführt.

Die Zielgruppe der Studie sind HPP-Patienten mit einem leichten bis mittelschweren Verlauf, die Probleme mit verringerter Knochendichte und Knochenbrüchen haben.

Interessierte können sich ab sofort bei Frau Jasmin Baumann melden, ihre Adresse finden Sie auf der Seite des Muskuloskelettalen Centrums Würzburg

Wir freuen uns sehr über diesen Fortschritt, den wir dem Engagement von Prof. Jakob verdanken, der sich sehr dafür eingesetzt hat, die Studie nach Würzburg zu holen, damit das neue Antikörper-Medikament an HPP-Patienten getestet werden kann.

Und natürlich hoffen wir sehr auf positive Ergebnisse, damit hoffentlich bald auch für diejenigen HPP-Betroffenen mit milderen Verläufen eine Therapieoption zur Verfügung steht, da diese vermutlich nicht in den Genuss der ebenfalls noch in der Entwickung befindlichen Enzymersatztherapie kommen werden.